Petition zum Gewalthilfegesetz

Das Bundesforum Männer weist in seinem aktuellen Newsletter BFM Intern 04/2025 auf eine kürzlich gestartete Petition zum Gewalthilfegesetz hin.
„Das Gewalthilfegesetz (GewHG) richtet sich derzeit an gewaltbetroffene Frauen und ihre Kinder. Der Väteraufbruch für Kinder e. V. (VAfK) hat gemeinsam mit weiteren Akteuren eine Petition gestartet, die fordert, den Geltungsbereich auf alle Kinder und alle Geschlechter auszuweiten, sodass Unterstützungsangebote unabhängig von Geschlecht oder familiärer Situation genutzt werden können.“
Zur Petition

Was ist das Problem?
Das aktuelle Gewalthilfegesetz definiert staatlichen Schutz als Schutz für „Frauen und ihre Kinder“. Dadurch werden viele Gewaltbetroffene ausgeschlossen: Kinder, die nicht bei ihren Müttern leben, sowie Männer, queere und nicht-binäre Personen. Diese Ungleichbehandlung verstößt gegen den Gleichheitssatz des Grundgesetzes und widerspricht auch der EU-Richtlinie 2024/1385, die einen geschlechtsneutralen Schutz aller Gewaltopfer verlangt.

Die politische Lage
Trotz erheblicher verfassungsrechtlicher Bedenken wurde das Gesetz im Januar 2025 verabschiedet und bislang nicht nachgebessert. Auch der Koalitionsvertrag 2025 enthält keine konkrete Aussage zur Reparatur. Ohne Bewegung von CDU/CSU und SPD gibt es derzeit keine parlamentarische Mehrheit für ein diskriminierungsfreies Gewalthilfegesetz.

Zielrichtung der Petition
Bereits ein Viertel aller Bundestagsabgeordneten kann eine abstrakte Normenkontrolle beim Bundesverfassungsgericht beantragen. Dieses könnte verbindlich klären, ob das Gewalthilfegesetz in seiner jetzigen Form mit dem Grundgesetz vereinbar ist, und gegebenenfalls eine Korrektur herbeiführen. Die Petition fordert die Abgeordneten des 21. deutschen Bundestags auf, diesen Schritt unverzüglich einzuleiten.

Die wichtigsten Argumente
1. Schutz für alle Betroffenen häuslicher und geschlechtsspezifischer Gewalt gewährleisten – insbesondere bestehende Schutzlücken bei Kindern schließen
2. EU-Rechtskonformität herstellen und aufwändige Doppelreformen vermeiden
3. Vertrauen in den Rechtsstaat stärken und gesellschaftliche Spaltung verringern

Die Kernbotschaft
Gewalt kennt kein Geschlecht. Ein Rechtsstaat darf Menschen weder aufgrund ihres Geschlechts noch ihrer Familienkonstellation von Gewalthilfe ausschließen – und keine Opfer zweiter Klasse schaffen.

Väter gesucht! – Forschungsprojekt „Väter und Teenager“ lädt zur Teilnahme ein

Das Forschungsprojekt „Vaterschaft in Zeiten des Wandels“ sucht engagierte Väter, die bereit sind, über ihr Familienleben, ihre Erfahrungen und ihren Alltag mit jugendlichen Kindern zu sprechen. Ziel des Projekts ist es, ein vielfältiges und realistisches Bild davon zu gewinnen, wie Vaterschaft heute gelebt wird. Wie begleiten Väter ihre Teenager im Alltag und in gesellschaftlichen Fragen?

© mixetto – stock.adobe.com

Für Interviews besonders willkommen sind Väter aus folgenden Lebenssituationen:

  • Väter mit Migrationshintergrund
  • Väter in Patchwork-Konstellationen, getrennt lebende oder alleinerziehende Väter
  • Gleichgeschlechtlich liebende Väter
  • Väter queerer jugendlicher Kinder
  • Väter aus den neuen Bundesländern

Alle Interviews finden online statt – unkompliziert, flexibel und ortsunabhängig.

Wer Interesse hat oder jemanden kennt, der passen könnte, findet alle Informationen direkt auf der Projekthomepage:
https://elternundfamilien.de/vaeter-und-teenager/

Das Forschungsteam freut sich über jede Unterstützung!

Projektleitung: Prof. Dr. Johanna Possinger, EH Ludwigsburg
Kooperation: Deutsches Jugendinstitut München

Verabschiedung Dietmar Lipkow

Bei der Mitgliederversammlung am 13. November 2025 wurde der Gründungsvorsitzende Dietmar Lipkow verabschiedet. Im Namen des Vorsztands und des Verbands männer.bw dankte ihm sein Vorstandskollege Gunter Neubauer für die geleistete Aufbauarbeit.

Liebe Mitglieder, liebe Kolleginnen und Kollegen,

heute verabschieden wir einen Menschen, Kollegen und Freund, dessen Engagement und Wirken die Männer‑, Väter‑ und Jungenarbeit in Baden‑Württemberg stark mitgeprägt und nachhaltig weiterentwickelt hat: Dietmar Lipkow.

Von den Anfängen bis heute

Schon in den 1990er Jahren engagierte sich Dietmar im Stuttgarter Jungengesundheitsprojekt, da sind wir uns erstmals begegnet. Zu dieser Zeit war die Jungenarbeit in der Region noch kaum organisiert. Dietmar sah Potenzial – gerade auch für das Thema Jungengesundheit, gestaltete mit, baute Strukturen auf. Er war – als einer der beiden Sprecher – maßgeblich daran beteiligt, die Landesarbeitsgemeinschaft Jungenarbeit nicht als bloßen Arbeitskreis, sondern als tatkräftige und handlungsfähige AG zu formen. Ich erinnere mich da an zahlreiche Kontakt- und Lobbygespräche, an einen Fachtag „Fremde Jungs?“, das Thema Männer als Erzieher u.v.m.

In den Jahren danach öffnete sich sein Einsatzfeld. Nach einer Station in der kommunalen offenen Jugendarbeit wechselte er in die Familienbildungslandschaft, wo er neue Impulse setzen konnte. Dietmar wirkte lange als Geschäftsführer der LEF, der Ev. Landesarbeitsgemeinschaft der Familienbildungsstätten in Württemberg, war Sprecher des landesweiten Netzwerks Familienbildung und engagierte sich im Landesfamilienrat.

Projekte wie „Väter in der Familienbildung“ oder „Männer – Bildung – Männerbildung“ (zusammen mit dem vhs-Verband) zeigten seine Vision: Es geht um das ganze Spektrum männlicher Lebenslagen – Jungenarbeit, Vater sein, Männlichkeit reflektieren, Bildung und Teilhabe ermöglichen. So war es Dietmar, der immer wieder anmahnte, die Väter in der Familienbildung mitzudenken.

Entstanden aus der Online-Vortragsreihe „Väter B-W – Väterthemen in Baden-Württemberg“ war Dietmar von Anfang an auch im Kreis der Initiatoren unseres Verbands männer.bw dabei. Als Gründungsvorsitzender führte er den Verein, baute Netzwerke auf und verband vielfältige Anliegen und Interessen: Männer und Gleichstellung, das Projekt „Rechte Männer – rechte Männlichkeiten“, Themen wie Care-Arbeit und Vaterschaft – all das wurde unter dem Dach von männer.bw sichtbar und gehaltvoll bearbeitet.

Wofür wir Dietmar danken

  • Für seinen Mut, neue Wege zu gehen: Männerpolitik und Väterbildung sind leider nicht gerade zentrale gesellschaftliche und politische Themen, aber Dietmar hat sie stets mitgedacht und mitgestaltet.
  • Für seine Hartnäckigkeit und seinen Weitblick: Strukturen zu schaffen, Netzwerke zu knüpfen, Angebote in die Region, ins Land zu tragen, Verständigung zwischen Fachkräften, Öffentlichkeit und Politik herzustellen.
  • Für seine Haltung: Geschlechterdiskurse um die Perspektiven und Lebenslagen von Männern und Vätern zu erweitern – mal kritisch, mal empathisch, oft beides zugleich.
  • Für seine Anregungen und Impulse: für die Kolleginnen und Kollegen, die mit ihm gearbeitet und von seiner Arbeit profitiert haben, und dabei nicht zuletzt auch für uns im Vorstand von männer.bw.

Ausblick und Wünsche

Lieber Dietmar, mit deinem Rückzug als Vorsitzender schließen sich nicht die Türen – im Gegenteil: Deine Arbeit bildet ein starkes Fundament. Wir hoffen, dass die Impulse, die du gesetzt hast, weitergetragen werden: von denjenigen, die deine Vision teilen, sowie durch neue Akteure, die von deiner Pionierarbeit und deinem Engagement profitieren.

Wir wünschen dir für die kommende Zeit alles Gute – Gesundheit, Freude, Muße – und weiterhin Energie, Gedanken und Ideen, die die gemeinsame Sache voranbringen.

Danke!

Neues Angebot: Stuttgarter Spielzimmer auf Zeit

Das „Spielzimmer auf Zeit“, ein Projekt der Abteilung für Chancengleichheit der Landeshauptstadt Stuttgart, ist seit heute online. Die Idee dahinter:

Ab Oktober können getrennt lebenden Elternteile, die zu ihren Kindern nach Stuttgart reisen, einen kostenfreien und kindgerechten Raum im Stadtteilhaus Mitte buchen. Der Spielraum steht nach Anmeldung samstags von 9 bis 17 Uhr zur Verfügung.

Kinder benötigen auch nach der Trennung der Eltern eine sichere Bindung zu beiden Elternteilen. Die Landeshauptstadt Stuttgart bietet daher Vätern und Müttern, die von ihrem Kind getrennt leben und keine Wohnung in Stuttgart haben, ein „Spielzimmer auf Zeit“ an: Einen kindgerechten Raum in der Stuttgarter Innenstadt, in dem Eltern und Kinder samstags ungestört Zeit miteinander verbringen können. Das Spielzimmer kann samstags zwischen 9 bis 17 Uhr gebucht werden. An Feiertagen und in den Weihnachtsferien in Baden-Württemberg bleibt das Spielzimmer geschlossen. Um den Spielraum nutzen zu können, ist eine Anmeldung unter spielzimmeraufzeit@stuttgart.de zwingend erforderlich.

Gerade in den Herbst‐ und Wintermonaten, wenn Spielplätze als Treffpunkte ungemütlich werden, bietet das „Spielzimmer auf Zeit“ eine kostenfreie Alternative für Eltern, die nach Stuttgart reisen, um ihre Kinder zu treffen. Der Raum ist unter anderem mit einer kleinen Kuschelecke, Bobbycars, Kinderbüchern und Malsachen ausgestattet und eignet sich besonders für Kinder im Kleinkind‐ und Vorschulbereich.

Das „Spielzimmer auf Zeit“ läuft vorerst bis zum 28. März 2026 und ist ein Projekt der Abteilung für Chancengleichheit der Landeshauptstadt Stuttgart, in Kooperation mit der Wüstenrot Stiftung sowie dem Stadtteilhaus Mitte.

Weitere Informationen unter www.stuttgart.de/spielzimmer-auf-zeit

SWR2 Forum: Von fragil bis toxisch – Was heißt „Männlichkeit“ heute?

Bernd Lechler diskutiert mit
Prof. Dr. Sylka Scholz, Soziologin, Friedrich-Schiller-Universität Jena
Markus Theunert, Psychologe und Publizist, Zürich
Dr. Reinhard Winter, Pädagoge, Sozialwissenschaftliches Institut Tübingen

Alphamänner wie Wladimir Putin und Donald Trump führen Krieg und dominieren die Weltpolitik. Die Zahlen zu Femiziden und Beziehungsgewalt sind bestürzend. In sozialen Medien machen Frauenhasser Karriere, und junge Männer wählen rechts. Schlägt nach metoo und feministischer Debatte nun das Patriarchat zurück? Mit welchen Idealen und Männerbildern wachsen Jungen auf? Wie sähe eine gesündere Männlichkeit aus?

Donnerstag 7. August, 17.05 Uhr, Forum, SWR Kultur

https://www.swr.de/swrkultur/leben-und-gesellschaft/von-fragil-bis-toxisch-was-heisst-maennlichkeit-heute-forum-2025-08-07-100.html

Zeigt, wer ihr seid – und was euch als Mitglied im Bundesforum Männer bewegt

Unser Dachverband möchte die Vielfalt und das Engagement seiner Mitglieder noch stärker sichtbar machen und hat uns um ein schriftliches Interview gebeten. Hier unsere Antworten:

männer.bw | Forum Männer und Väter in Baden-Württemberg

männer.bw ist ein Netzwerk aus Verbänden, Einrichtungen und engagierten Einzelpersonen, die sich aktiv für die Interessen von Männern und Vätern in Baden-Württemberg einsetzen.

Gemeinsam vertreten wir unsere Anliegen auf Landes- und Bundesebene und treiben eine zeitgemäße, gleichstellungsorientierte Männerpolitik voran.

Wir tun das gerne im offenen Dialog, in dem Männer und Väter ihre Erfahrungen teilen und zusammen Ideen für eine gerechtere Gesellschaft entwickeln.

Was macht eure Organisation – und auf welche Weise engagiert ihr euch für Männer und Väter?

männer.bw ist die Interessenvertretung für Männer und Väter in Baden-Württemberg.

Wir setzen uns für eine gleichstellungsorientierte Männerpolitik ein, die die Bedürfnisse aller Geschlechter in den Blick nimmt, und fördern die Weiterentwicklung der Lebenslagen von Männern und Vätern – auf politischer, gesellschaftlicher, institutioneller und individueller Ebene.

Dazu organisieren wir Veranstaltungen und Projekte, fördern Austausch und Dialog und sensibilisieren Politik und Öffentlichkeit für die Anliegen von Männern und Vätern.

Das Forum wird von einem Netzwerk aus Verbänden, Einrichtungen und Einzelpersonen in Baden-Württemberg getragen.

Warum ist es wichtig, Männer und Väter zu adressieren und einzubeziehen, um Gleichstellung und volle Gleichberechtigung aller Geschlechter zu erreichen?

Um echte und nachhaltige Geschlechtergerechtigkeit zu erreichen, ist es unerlässlich, Männer und Väter aktiv in den Gleichstellungsprozess einzubeziehen.

Traditionelle Rollenbilder schreiben ihnen häufig bestimmte Erwartungen an Verhalten und gesellschaftliche Rolle zu – Erwartungen, die sie daran hindern können, ihr volles menschliches Potenzial zu entfalten und sich aktiv für Gleichstellung zu engagieren. Dabei ist Gleichstellung auch für Männer selbst ein Gewinn.

Werden Männer und Väter als gleichberechtigte Partner anerkannt und einbezogen, können sie dazu beitragen, überholte Rollenmuster zu überwinden und eine gerechtere Gesellschaft für alle mitzugestalten. Dafür setzen wir uns ein.

Was findet ihr am Bundesforum Männer besonders wertvoll – und was bedeutet euch die Mitgliedschaft?

Als Mitglied im Bundesforum Männer ist uns der Austausch mit anderen Organisationen besonders wichtig. Wir schätzen die Möglichkeit, uns mit Engagierten aus der Männer- und Väterarbeit zu vernetzen, Erfahrungen zu teilen und gemeinsame Anliegen voranzubringen.

Die Mitgliedschaft stärkt unsere politische Stimme – in Baden-Württemberg und auf Bundesebene. Sie unterstützt uns dabei, uns gezielt für die Anliegen von Männern und Vätern einzusetzen und ihre Perspektiven in die Gleichstellungspolitik einzubringen.

Für uns ist das Bundesforum auch ein Raum des Dialogs und der Weiterentwicklung – ein Ort, an dem wir mit anderen neue Perspektiven entwickeln und konkrete Impulse für eine gerechtere Gesellschaft setzen können.

Bierdeckel-Aktion: Wann ist ein Mann ein Mann?

Bierdeckel-Aktion hinterfragt traditionelles männliches Rollenbild in Stuttgarter Kneipen

Anlässlich der Diversity-Woche der Landeshauptstadt Stuttgart rund um den 27. Mai hat sich die Abteilung für Chancengleichheit der Landeshauptstadt Stuttgart eine besondere Aktion einfallen lassen: Mehr als 15.000 Bierdeckel liegen zur Zeit in zahlreichen Stuttgarter Kneipen aus, um Stereotype des traditionellen männlichen Rollenbildes zu hinterfragen. Mit unterschiedlichen Klischees wie „Männer zeigen keine Schwäche“ oder „Für Männer gehören Raufereien dazu“ will die Abteilung für Chancengleichheit Männer zum Nachdenken über ihr eigenes Männerbild anregen. Kooperationspartner wie der VfB und die Dehoga Stuttgart unterstützen die Ausbringung der Bierdeckel in Stuttgarter Kneipen.

Hintergrund der Sensibilisierungskampagne ist, dass es in Deutschland bis heute strukturelle Unterschiede zwischen Männern und Frauen gibt: Männer leben in der Regel kürzer und riskanter als Frauen, zeigen ein höheres Suchtverhalten, begehen deutlich mehr Straftaten und auch öfter Suizid. Männer werden zugleich häufiger Opfer von Straftaten und Gewalt. Dagegen arbeiten Männer im Vergleich zu Frauen deutlich seltener in Teilzeit und engagieren sich weniger in der Care-Arbeit. Ursache für diese Unterschiede ist oftmals ein starres Rollenverständnis vom Mann als „Alleinentscheider“.

Die Gleichstellungspolitik der Landeshautstadt unterstützt mithilfe der Sensibilisierungskampagne die vielfältigen Lebensentwürfe von Männern, damit eine chancengerechtere Gesellschaft möglich wird.

Austausch mit Stefanie Seelmann MdL

Dietmar Lipkow, Gunter Neubauer und Tilman Kugler trafen sich zum geschlechterpolitischen Austausch mit Stefanie Seelmann von der Fraktion Grüne im Landtag von Baden-Württemberg. Sie vertritt den Wahlkreis Enz und ist Sprecherin für Frauenpolitik und stellvertretende AK-Vorsitzende Soziales, Gesundheit und Integration.

Anlass war unsere Beteiligung bei der entstehenden Gleichstellungsstrategie des Landes. Wir diskutierten insbesondere die Bereiche Männergesundheit und Gewaltwiderfahrnisse von Männern. Daneben ging es auch um Herausforderungen und Chancen der Männer- und Väterarbeit in Baden-Württemberg, um die Förderung differenzierter Männerbilder und um unsere Projekte „Take care, man!“ und „Rechte Männer – rechte Männlichkeiten“.

Wir bedanken uns für die Gelegenheit, männer.bw und unsere männer- und gleichstellungspolitischen Anliegen vorzustellen.

Ein ausführlicher Bericht findet sich auf der Website von Stefanie Seelmann: Austausch mit männer.bw

Austausch mit Niko Reith MdL, Jochen Haußmann MdL und Rudi Fischer MdL

Dietmar Lipkow, Gunter Neubauer und Tilman Kugler trafen sich zum geschlechterpolitischen Austausch mit Abgeordneten der FDP-Landtagsfraktion. Unsere Gesprächspartner waren Niko Reith, Wahlkreis Tuttlingen-Donaueschingen, Sprecher für Wirtschaft und Soziales, und seine Abgeordnetenkollegen aus dem Arbeitskreis Soziales Jochen Haußmann, Wahlkreis Schorndorf, Parlamentarischer Geschäftsführer, stellvertretender Fraktionsvorsitzender und Sprecher für Gesundheit, und Rudi Fischer, Wahlkreis Münsingen-Hechingen und Sprecher für Haushalt, Ländlichen Raum und Senioren.

Die Mitglieder des Landtags waren interessiert an unseren Positionen zu Gleichstellung und Männerpolitik und an Männerperspektiven in der Entwicklung der ressortübergreifenden Gleichstellungsstrategie für Baden-Württemberg. Neben anderem Themen aus unserem Positionspapier zur Gleichstellungsstrategie sprachen wir dabei insbesondere die Themen Männergewaltschutz und Männergesundheitsförderung an. Darüber hinaus kamen wir in einen guten Austausch darüber, wo Männerthemen in den Bereichen Soziales, Gesundheit und Senioren mehr zu berücksichtigen wären.